CDU-Politiker Hardt sieht Ukraine mit finanzieller Rückendeckung und russischen Verlusten in starker Verhandlungsposition bei Friedensgesprächen

Der CDU-Außenpolitiker Jürgen Hardt zeigt sich verhalten optimistisch im Hinblick auf die Chancen der Ukraine bei den Friedensverhandlungen im US-Bundesstaat Florida.

„Ein zu großes Entgegenkommen gegenüber Putin schadet dem Ansehen Trumps im Kongress und im amerikanischen Volk. Außerdem haben die Ukrainer die Rückendeckung der Europäer“, sagte Hardt der „Rheinischen Post“ (Montag).

Der zugesagte 90-Milliarden-Euro-Kredit der EU sei eine enorme Summe. Die Ukrainer wüssten, dass Geld für die Fortsetzung des Verteidigungskrieges bereitstünde, wenn sie ein Verhandlungsergebnis nicht akzeptieren könnten.

„Die Erfolge der Russen in 2025 bei der Eroberung von Territorium waren mit nicht einmal einem Prozent des ukrainischen Staatsgebiets mager, die Verluste mit rund 250.000 Soldaten enorm. Das sind doch einige Trümpfe in den Händen der Ukrainer“, sagte der CDU-Politiker.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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