Mobiles Labor in Sachsen-Anhalt nach ersten Einsätzen erfolgreich

Das neue Mobile Brandschutztechnische Labor (MOBLAB) des Landes Sachsen-Anhalt hat sich in seinen ersten Monaten im Einsatz bewährt. Das teilte das Innenministerium in Magdeburg mit.

Das Labor war seit seiner Inbetriebnahme im Februar bereits sechsmal alarmiert worden.

Zu den Einsätzen gehörten ein Gefahrgutaustritt auf der Autobahn 2 im April, die Freisetzung von Chlorgas in einem Supermarkt in Quedlinburg im Mai und der Diebstahl toxischer Chemikalien von einem Firmengelände in Osterwieck im Juli. Bei letzterem Einsatz konnte ein vermuteter Zusammenhang mit einem Fischsterben in der Nähe ausgeschlossen werden.

Weitere Einsätze gab es in Magdeburg und bei einer bundesweiten Übung.

Innenministerin Tamara Zieschan erklärte, die Investition in das Labor habe sich bereits gelohnt. Die schnelle Einschätzung von Gefahren durch chemische, biologische, radioaktive oder nukleare Stoffe könne Menschenleben retten.

Das 300.000 Euro teure Fahrzeug ersetzt ein 29 Jahre altes Vorgängermodell und ist mit modernster Analysetechnik ausgestattet.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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