Bundesregierung sieht Kluft zwischen Beschlüssen und öffentlicher Wahrnehmung

Die Bundesregierung fühlt sich in der Berichterstattung der Medien teilweise falsch dargestellt. Nach seinem Dafürhalten gebe es in Teilen eine „nicht unerhebliche Schere“ dessen, was die Bundesregierung beschlossen habe, und der Wahrnehmung davon, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Sebastian Hille am Montag in Berlin auf Anfrage der dts Nachrichtenagentur.

Das liege vermutlich auch daran, dass Dinge Schritt für Schritt erst in Kraft treten, fügte er hinzu. „Politik funktioniert natürlich Schritt für Schritt und ein Beschluss hat nicht gleich am nächsten Tag die Wirkung, die damit beabsichtigt ist, sondern Dinge treten zu einem Stichtag in Kraft.“ Als Beispiele nannte er die geplanten Entlastungen bei den Energiekosten oder die Erhöhung der Pendlerpauschale.

Das bedeute, dass es eine „Umsetzungsverzögerung“ gebe. „Das mag auch mit dazu beitragen, dass der Blick auf das, was die Bundesregierung an Bilanz hat, vielleicht manchmal öffentlich etwas getrübt ist und nicht so glasklar, wie ich ihn habe“, so Hille.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    AfD-Politiker Tillschneider mit 44 Stimmen zum Landtagsvizepräsidenten in Sachsen-Anhalt gewählt

    Die AfD hat im neuen Landtag von Sachsen-Anhalt auch ihren Landtagsvizepräsidenten-Kandidaten durchbekommen. Der AfD-Abgeordnete Hans-Thomas Tillschneider bekam bei der geheimen Wahl am Dienstag 44 Stimmen, die AfD hat im Landtag…

    Tillschneider zum stellvertretenden Landtagspräsidenten gewählt

    Der AfD-Abgeordnete Hans-Thomas Tillschneider ist bei der konstituierenden Sitzung des Landtags von Sachsen-Anhalt zum stellvertretenden Präsidenten gewählt worden.Das BSW hatte im Vorfeld angekündigt, Tillschneider bei der Wahl nicht zu unterstützen.…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert