Die Linke setzt 2026 auf soziale Themen: Bezahlbarkeit, Mieten und Anti-Militarisierung im Fokus

Die Linke will mit sozialen Schwerpunkten bei den anstehenden Wahlen im Jahr 2026 punkten.

Wie die Partei nach einer gemeinsamen Gremienberatung am Samstag mitteilte, beschlossen der Bundesvorstand und die Landesvorsitzenden, sich auf vier zentrale Themen zu konzentrieren: Bezahlbarkeit des Lebens, Kontrolle über Mieten, Ablehnung von Militarisierung und Wehrpflicht sowie die Stärkung der Partei in anstehenden Wahlkämpfen.

Parteichefin Ines Schwerdtner erklärte, dass der Parteivorstand intensiv beraten habe, wie man dem Rechtsruck und dem Aufstieg der AfD begegnen könne. Die Landtagswahlen im Osten seien ein „entscheidender Test für unsere antifaschistische Strategie“. Co-Chef Jan van Aken ergänzte, dass man nicht nur die bisherigen Wähler erreichen wolle, sondern auch jene, die von der Politik enttäuscht seien. Bezahlbarkeit sei das verbindende Thema für die Zielgruppen der Partei.

Die Linke plant, ihre Mietenkampagne auszubauen und sich gegen die „dreiste Mieten-Mafia“ zu stellen. Zudem will die Partei die Wiedereinführung der Wehrpflicht verhindern und sich gegen die Militarisierung der Gesellschaft einsetzen. In den anstehenden Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz strebt die Linke den Einzug in die Landtage an, um als soziale Opposition zu agieren und „rote Leuchttürme“ aufzubauen.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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