Forsa-Umfrage: AfD bleibt stärkste Kraft, SPD auf Allzeittief – Merz verliert weiter an Zustimmung

Auch zum Start in das neue Jahr zeigt sich in der von Forsa gemessenen politischen Stimmung keine Verbesserung für die Regierungsparteien.

Laut der jüngsten Erhebung für die Sender RTL und ntv bleibt die AfD weiterhin ganz vorne und hält ihr Niveau von 26 Prozent. Mit zwei Prozentpunkten dahinter bleibt die CDU/CSU ebenfalls unverändert bei 24 Prozent. Die SPD bleibt weiterhin auf einem Allzeittief von 13 Prozent stehen und liegt damit weiterhin gleichauf mit den Grünen. Auch die Werte für die Linke (11 Prozent), das BSW (3 Prozent) und die FDP (3 Prozent) verändern sich ebenso wenig zum neuen Jahr wie der Anteil der sonstigen Parteien (7 Prozent).

Überwiegend negativ fällt auch zu Beginn des neuen Jahres das Urteil der Bundesbürger über den Bundeskanzler aus. Nur noch 23 Prozent der Befragten (-2 Prozentpunkte) zeigen sich mit der Arbeit von Friedrich Merz (CDU) zufrieden, während 75 Prozent (+2 Prozentpunkte) unzufrieden sind. Damit verschärft sich das ohnehin kritische Meinungsbild weiter und der Kanzler liegt nur einen Punkt über dem Allzeittief aus dem November 2025.

Zu Beginn des neuen Jahres hat Merz deutlich gemacht, dass die wirtschaftliche Lage in einigen Bereichen sehr kritisch sei und sich die Regierung 2026 besonders auf die Verbesserung der wirtschaftlichen Bedingungen in Deutschland konzentrieren müsse. Eine Mehrheit von 57 Prozent glaubt, dass Merz diese Ankündigung nicht wahrmachen wird. Nur 40 Prozent glauben hingegen, dass sich der Bundeskanzler in diesem Jahr stärker um die Lösung der wirtschaftlichen Probleme in Deutschland kümmern wird.

Für die Erhebung wurden im Zeitraum 5. bis 12. Januar 2026 insgesamt 3.004 Personen befragt.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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