Das Land Sachsen-Anhalt unterstützt die AIDS-Hilfe Sachsen-Anhalt Nord e.V. im Jahr 2026 mit 305.000 Euro. Das teilte das Gesundheitsministerium in Magdeburg mit.
Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne übergab den Förderbescheid an den Vorstandsvorsitzenden Michael Boy.
Die Förderung soll die Arbeit des Vereins im nördlichen Teil des Bundeslandes, einschließlich Magdeburg und Umgebung, sichern. Der Verein leistet seit 35 Jahren Aufklärungs- und Präventionsarbeit zu HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen, bietet Beratung und Begleitung für Menschen mit HIV und betreibt einen Checkpoint für Tests und Behandlung. ‚Aufklärungs- und Präventionsarbeit ist unentbehrlich, um die Gesundheitskompetenz zu steigern‘, sagte Grimm-Benne.
Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts lebten Ende 2024 etwa 840 Menschen mit einer HIV-Diagnose in Sachsen-Anhalt.
Im Vergleich zum Vorjahr sind damit etwa 70 Menschen hinzugekommen. Sven Warminsky vom Landesverband der Aidshilfen betonte, die Förderung ermögliche konkrete Hilfe und schließe Versorgungslücken, wo Regelstrukturen nicht greifen würden.
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