Sachsen-Anhalt fördert digitale Suchtberatung mit 300.000 Euro

Sachsen-Anhalt unterstützt die Landesstelle für Suchtfragen mit rund 300.000 Euro. Das teilte Sozialministerin Petra Grimm-Benne in Magdeburg mit.

Die Förderung soll niedrigschwellige Beratungsangebote stärken, die besonders im ländlichen Raum und für Menschen mit unregelmäßigen Arbeitszeiten wichtig sind.

Seit Jahresbeginn liegt die Trägerschaft der Landesstelle beim DRK-Landesverband Sachsen-Anhalt. Geschäftsführerin Katja Fischer betonte, der Schwerpunkt liege auf der Vernetzung verschiedener Akteure und der Weiterentwicklung von Strukturen für die Suchthilfe.

Ein zentrales Projekt ist die digitale Beratungsplattform ‚DigiSucht‘.

Das Angebot ‚DigiSucht‘ bietet anonyme und kostenfreie Onlineberatung zu Themen wie Drogen, Glücksspiel und Medienkonsum. Laut Fischer ist die Plattform auch eine wichtige Anlaufstelle für Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Teillegalisierung von Cannabis.

Zu den Aufgaben der Landesstelle gehören zudem die Koordination von Prävention und Öffentlichkeitsarbeit.

Foto: Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt via dts Nachrichtenagentur

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