Nordsee-Gipfel in Hamburg: Deutschland will Offshore-Windenergie vorantreiben

Deutschland will auf dem für Sonntag und Montag in Hamburg geplanten Nordsee-Gipfel die sogenannte „Offshore“-Windenergieerzeugung massiv vorantreiben. Ziel sei es, Europas Resilienz und Energiesicherheit zu stärken, hieß es am Freitag aus Regierungskreisen in Berlin.

Langfristig werde dadurch auch die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie „auf der globalen Bühne“ gesichert. Die Bundesregierung will dabei konkrete Projekte vorbringen und insbesondere die grenzüberschreitende Zusammenarbeit stärken. Dazu sollen zum Beispiel ein regionaler Netzplanungsprozess auf Grundlage grenzüberschreitender Meeresraumplanung angestoßen werden, oder ein regionaler Finanzierungsrahmen („Offshore Financing Framework“) geschaffen werden, der die Bereitstellung von Kapital und damit Investitionen erleichtert.

Schließlich soll es auf dem Gipfel in Hamburg auch um „die aktuell schwierige Lage der Offshore-Branche“ gehen. Ziel sei es, die Investitionsbedingungen zu verbessern und der europäischen Windenergie- und Netzindustrie die notwendige Planungs- und Investitionssicherheit „zurückzugeben“, hieß es aus Regierungskreisen.

An dem Gipfel am Sonntag und Montag in Hamburg nehmen hochrangige Regierungsvertreter, teils auch Regierungschefs, aus Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Island, Luxemburg, den Niederlanden und Norwegen teil, außerdem Vertreter der EU-Kommission und der Nato. Darüber hinaus werden voraussichtlich über 130 Unternehmensvertreter kommen.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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