Rheinmetall und OHB bewerben sich um Milliardenauftrag für Bundeswehr-Satelliten

Rheinmetall weitet seine Ambitionen im Weltall aus. Der deutsche Rüstungskonzern will sich laut eines Medienberichts zusammen mit dem Bremer Satellitenhersteller OHB um das bislang größte Satellitenprojekt der Bundeswehr bewerben, das auch Airbus im Visier hat. Der Auftragswert soll sich auf bis zu zehn Milliarden Euro belaufen.

Wie das „Handelsblatt“ am Montag unter Berufung auf „fünf mit dem Vorgang betraute Personen“ schreibt, soll die sogenannte Satellitenkonstellation „SATCOMBw Stufe 4“ bis 2029 mit bis zu 200 Satelliten Panzer, Schiffe oder Soldaten miteinander vernetzen.

Das Projekt ähnelt dabei in technischen Details dem Satellitennetzwerk Starlink, das von SpaceX betrieben wird, der Weltraumfirma von Elon Musk. Schon im Februar könnte die Ausschreibung für das Projekt erfolgen, wie ein Insider dem „Handelsblatt“ sagte.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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