Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter hat das beschlossene Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und Indien als starkes Signal für offene Märkte gelobt. Das teilte das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz am Dienstag mit.
Panter sieht darin neue Chancen für die sächsische Automobil- und Zulieferindustrie, den Maschinenbau sowie die Chemie- und Pharmawirtschaft.
Das Abkommen schaffe verlässlichere Rahmenbedingungen für Handel, Wachstum und Arbeitsplätze, so der Minister. Zudem stärke es die Bemühungen, internationale Fachkräfte für den Freistaat zu gewinnen.
Panter hatte im Herbst selbst Indien besucht und dort großes Interesse an sächsischen Technologien und Kooperationen erlebt.
In einer Zeit globaler Unsicherheiten sei die Partnerschaft zwischen den größten Demokratien der Welt ein wichtiger Schritt für wirtschaftliche Diversifizierung und Stabilität, erklärte Panter weiter. Davon könne auch Sachsen konkret profitieren.
Das Ministerium verwies auf die gestiegene Bedeutung verlässlicher Handelsbeziehungen.
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