Polizei ermittelt nach verfassungsfeindlichen Rufen am Völkerschlachtdenkmal in Leipzig

Die Polizei in Leipzig hat Ermittlungen wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen aufgenommen. Das teilte die Polizeidirektion Leipzig mit.

Demnach skandierten in der Nacht zum Montag fünf Jugendliche und Männer auf dem zugefrorenen See der Tränen am Völkerschlachtdenkmal mehrfach verfassungsfeindliche Parolen.

Die Tatverdächtigen im Alter von 16, 16, 16, 24 und 28 Jahren wurden gegen 21:15 Uhr von Beamten des Reviers Südost angetroffen. Mehrere Zeugen hatten die Vorgänge beobachtet und die Polizei gerufen.

Alle Beschuldigten sind deutscher Staatsangehörigkeit.

In einer separaten Nachtvorfall in Leipzig kam es an der Straßenbahnhaltestelle Bayrischer Platz zu einer Auseinandersetzung, bei der ein 30-Jähriger verletzt wurde. Gegen 23:20 Uhr wurde der Mann zunächst bedroht und beleidigt, bevor es zu einer tätlichen Auseinandersetzung kam.

Der Geschädigte erlitt Schnittverletzungen, die stationär behandelt werden mussten. Ein 21-jähriger syrischer Tatverdächtiger konnte vorläufig festgenommen werden.

Die Kriminalpolizei sucht nach einem weiteren Beteiligten.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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