AfD kritisiert Jagdgesetz-Novelle als bürokratisch

Die AfD-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt hat den Entwurf für eine Novelle des Landesjagdgesetzes scharf kritisiert. Der fachpolitische Sprecher der Fraktion für Jagd- und Schützenwesen, Florian Schröder, teilte mit, der Gesetzentwurf führe in zentralen Bereichen zu mehr Bürokratie, neuen Meldepflichten und erheblichen Einschränkungen, ohne einen erkennbaren Gewinn an Sicherheit oder Praxisnutzen.

Besonders die geplante Ausweitung befriedeter Bezirke, zusätzliche Vorgaben im Fallenfang sowie weitreichende Verordnungsermächtigungen würden den Regulierungsdruck verstärken, statt ihn zu reduzieren.

Schröder forderte, Vorgaben müssten am praktischen Mehrwert gemessen und unnötige Meldeketten gestrichen werden.

Die AfD-Fraktion verlangt eine deutliche Überarbeitung des Entwurfs. Entscheidend sei, dass am Ende eine spürbare Entbürokratisierung stehe und kein Symbolgesetz, das Verwaltung und Reviere weiter belaste, so Schröder.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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