DRK-Präsident Gröhe fordert besseren Schutz für humanitäre Helfer nach über 300 Toten

Der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Hermann Gröhe, beklagt eine hohe Zahl von getöteten humanitären Einsatzkräften in Konflikten weltweit beklagt und eine bessere Durchsetzung des völkerrechtlichen Schutzes verlangt.

Im vergangenen Jahr seien mehr als 300 Helfer während ihres Einsatzes für andere Menschen getötet worden, darunter auch viele Mitarbeiter der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung, sagte Gröhe den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben). Das sei ein „untragbarer Zustand“.

Hinter der Zahl steckten nicht nur Einzelschicksale, es handele sich vielmehr um eine Missachtung humanitärer Grundregeln insgesamt, sagte der DRK-Präsident. Die Helfer, die unter widrigen Bedingungen und großen Risiken das Leid anderer Menschen lindern wollten, seien ein Sinnbild an Mitmenschlichkeit. Gröhe sagte: „Es ist von sehr großer Bedeutung, dass den Regeln im bewaffneten Konflikt, dem humanitären Völkerrecht, endlich wieder mehr Geltung verschafft wird und das Recht umfassend durchgesetzt wird.“

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Berichte: Julian Nagelsmann tritt als Bundestrainer zurück – DFB sucht Nachfolger

    Julian Nagelsmann tritt Berichten zufolge als Bundestrainer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft zurück. Wie mehrere Medien übereinstimmend schreiben, entschied der 38-Jährige sich nach einer Krisensitzung beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) in Frankfurt am…

    Berichte: Bundestrainer Nagelsmann tritt zurück

    Die dts Nachrichtenagentur in Halle (Saale) verbreitet soeben folgende Blitzmeldung aus Frankfurt am Main: Berichte: Bundestrainer Nagelsmann tritt zurück. Die Redaktion bearbeitet das Thema bereits. Weitere Details werden in wenigen…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert