Der Freistaat Sachsen hat den Regierungsentwurf für den Doppelhaushalt 2027/2028 beschlossen und setzt dabei einen klaren Schwerpunkt auf Wissenschaft und Forschung. Das Kabinett gab am Freitag grünes Licht für die Planungen, die die Basis der Hochschul- und Forschungslandschaft für die kommenden zwei Jahre sichern sollen.
Die Mittel für die Bund-Länder-finanzierten Forschungseinrichtungen sind demnach im Pakt für Forschung und Innovation abgesichert, inklusive Investitionen für Großgeräte und Baumaßnahmen.
Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow betonte die Bedeutung der Ausgaben in Zeiten des industriellen Umbruchs. „Auch wenn das Geld knapp ist, können wir die breit aufgestellte Wissenschaftslandschaft mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen erhalten und Schwerpunkte stärken“, erklärte Gemkow. Er bezeichnete die Wissenschaft als „Versicherung für unsere wirtschaftliche Stärke, unsere Lebensqualität und unsere Lebensstandards“.
Die Strukturen der Hochschullandschaft sowie die Verpflichtungen aus der Exzellenzstrategie und der Zuschussvereinbarung seien im Entwurf verankert.
Bereits im laufenden Doppelhaushalt 2025/2026 hatte der Landtag pro Jahr mehr als zwei Milliarden Euro für den Bereich bereitgestellt. Der nun vorgelegte Entwurf für 2027/2028 sieht eine Fortsetzung dieser Linie vor.
Die Regierung ist nach eigenen Angaben überzeugt, dass Wissenschaft und Forschung gerade in der aktuell schwierigen wirtschaftlichen Lage gefördert werden müssen, um Wohlstand und Lebensstandard künftiger Generationen zu sichern.
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