Forsa: Union führt knapp vor AfD – Merz-Zufriedenheit stagniert

Die Union liegt in der von Forsa gemessenen Wählergunst weiter vor der AfD. In der wöchentlichen Erhebung für die Sender RTL und ntv bleibt die Union mit 26 Prozent unverändert vorn. Die AfD liegt mit 24 Prozent ebenfalls unverändert knapp dahinter.

Auch bei den anderen Parteipräferenzen ergeben sich gegenüber der Vorwoche keine Veränderungen. Die SPD bleibt bei 14 Prozent stehen, die Grünen bei 12 Prozent und die Linke bei 11 Prozent. Das BSW (3 Prozent) und die FDP (3 Prozent) verändern sich ebenso wenig wie der Anteil der sonstigen Parteien (7 Prozent). Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen liegt mit 28 Prozent weiterhin deutlich über dem Anteil der Nichtwähler bei der vergangenen Bundestagswahl (17,9 Prozent).

Auch die Einschätzungen zur politischen Kompetenz verändern sich gegenüber der Vorwoche kaum. So trauen weiterhin 19 Prozent der Union und 11 Prozent der AfD zu, mit den Problemen in Deutschland am besten fertig zu werden. Insgesamt 7 Prozent trauen der SPD und jeweils 5 Prozent der Grünen bzw. der Linkspartei (-1 Prozentpunkt) politische Kompetenz zu. Die Hälfte der Bundesbürger traut keiner Partei die Lösung der Probleme in Deutschland zu.

Die Hoffnung auf eine Trendwende für Kanzler Friedrich Merz (CDU) bleibt zunächst aus. Wie bereits in der Vorwoche sind unverändert 25 Prozent der Bundesbürger derzeit mit der Arbeit des Bundeskanzlers zufrieden. Weiterhin 73 Prozent sind mit Merz` Arbeit nicht zufrieden. Damit bleibt er nur knapp über seinem Tiefstwert von 23 Prozent zum Jahreswechsel 2025/2026.

Für die Erhebung wurden vom 27. Januar bis 2. Februar 2.503 Personen befragt.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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