Sabotage an Marineschiffen in Hamburg: Zwei Festnahmen nach Manipulationen auf Werftgelände

Nach Sabotageversuchen an deutschen Marineschiffen im Hamburger Hafen haben die Sicherheitsbehörden zwei Beschuldigte festgenommen. Das teilte die Generalstaatsanwaltschaft am Dienstag mit. Die Zugriffe erfolgten demnach in Hamburg und Griechenland.

Bei den Festgenommenen soll es sich einem Bericht der „Bild“ zufolge um einen Rumänen und einen Griechen handeln, die im Jahr 2025 während ihrer Tätigkeit im Hamburger Hafen mehrere für die Marine bestimmte Schiffe manipuliert haben sollen, die auf einem Werftgelände lagen. So sollen die Männer unter anderem mehr als 20 Kilogramm Strahlkies in den Motorblock eines Schiffes geschüttet haben. Darüber hinaus wurden dem Bericht zufolge Frischwasserzuleitungen zerstochen, Tankdeckel von Treibstofftanks entfernt und Sicherungsschalter der Schiffselektronik deaktiviert.

Die weiteren Hintergründe sind noch unklar, die Ermittlungen laufen weiter. Zu möglichen Auftraggebern lagen zunächst keine Informationen vor.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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