Feuerwehr Dresden mit außergewöhnlichen Einsätzen im vergangenen Jahr

Die Feuerwehr und der Rettungsdienst der sächsischen Landeshauptstadt waren im vergangenen Jahr zu fast 180.000 Einsätzen ausgerückt. Das teilte die Feuerwehr Dresden am Mittwoch mit.

Prägend für das Jahr seien mehrere außergewöhnliche Lagen gewesen, darunter die größte Evakuierung wegen eines Kampfmittelfunds in der Stadtgeschichte und zwei Großbrände an einem einzigen Tag.

Bei den Kampfmittelfunden an der Carolabrücke im Januar und August mussten insgesamt rund 27.000 Menschen ihre Wohnungen und Arbeitsstätten verlassen, darunter auch das Neue Rathaus.

Am 6. Juni forderten zeitgleich ein Brand auf dem Gelände des Alten Leipziger Bahnhofs und der Großbrand der ehemaligen Staatsoperette in Leuben massive Kräfte. Zudem kam es zu mehreren kritischen Wohnungsbränden in Hochhäusern, bei denen Menschen starben oder gerettet werden mussten.

Die Integrierte Regionalleitstelle Dresden disponierte über 298.500 Einsatzereignisse.

Die Feuerwehr beklagte zudem erneut Vorfälle von Gewalt gegen Einsatzkräfte, vor allem im Rettungsdienst. Ein Patient hatte im Dezember in der Neustadt einen Rettungswagen verwüstet und war geflüchtet.

Die Gesamtpersonalstärke des Brand- und Katastrophenschutzamtes lag bei 2.322 Angehörigen.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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