Sachsen hält an dezentralen Berufsschulen fest

Das sächsische Kultusministerium hat die landesweite Planung für berufsbildende Schulen evaluiert und kommt zu einem positiven Ergebnis. Kultusminister Conrad Clemens (CDU) teilte am Mittwoch mit, das dezentrale Netz der Berufsschulen in den Landkreisen und Städten habe sich bewährt.

Es müsse zwar punktuell nachgesteuert werden, doch die Berufsschulen gehörten in die Regionen und nicht auf die Streichliste.

Die Evaluation, an der alle Beruflichen Bildungszentren, ihre Träger sowie ausbildende Unternehmen beteiligt waren, zeigt laut Ministerium, dass das zentrale Ziel der Standortsicherheit weitgehend erreicht wurde. Insbesondere sei es gelungen, die Schulen im ländlichen Raum zu stabilisieren.

Für die Fortschreibung des Teilschulnetzplans werden nun unter anderem eine Überprüfung aller Bildungsgänge und die Möglichkeit fortlaufender Anpassungen empfohlen.

Bis zur Sommerpause will das Ministerium einen Arbeitsentwurf für die Fortschreibung erstellen. Der neue Teilschulnetzplan für die berufsbildenden Schulen soll zum Schuljahr 2027/2028 in Kraft treten.

Im aktuellen Schuljahr besuchen insgesamt 108.924 Schüler eine berufsbildende Schule in Sachsen, das sind 1.880 mehr als im Vorjahr.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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