Land fördert Wiederaufbau des ambulanten OP-Zentrums Stendal

Das Land Sachsen-Anhalt stellt rund 319.000 Euro für die Wiederherstellung des ambulanten Operationszentrums am Johanniter-Krankenhaus Stendal bereit. Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD) übergab den Fördermittelbescheid, wie das Ministerium am Mittwoch mitteilte.

Die Mittel stammen aus dem Corona-Sondervermögen und sollen helfen, die Folgen der Pandemie zu bewältigen und für künftige Versorgungskrisen besser gewappnet zu sein.

Während der Pandemie war in die ursprünglichen OP-Räume ein externes Labor eingezogen, das nun in die ehemalige Intensivstation umziehen soll. Die OP-Bereiche werden zeitgleich technisch, hygienisch und funktional wiederhergestellt, sodass die früheren Kapazitäten für ambulantes Operieren zurückkehren können.

Ministerin Grimm-Benne betonte die Bedeutung des Zentrums für die wohnortnahe Versorgung in der Altmark und die präventive Absicherung durch die räumliche Trennung vom stationären OP-Bereich.

Krankenhausdirektor Jens Domke dankte für die Förderung, die es dem Haus ermögliche, das ambulante Operieren wieder vollständig aufzunehmen. Für die Patienten bedeute dies zusätzliche OP-Kapazitäten und eine gestärkte regionale Versorgung.

Gleichzeitig erhöhe das Krankenhaus damit gezielt seine strukturelle Vorsorge für künftige gesundheitliche Krisen.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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