15 Wirtschaftsverbände stellen sich gegen BVMW-Chef Ahlhaus und verteidigen Mittelstandsbeauftragte Connemann

Im Streit um Äußerungen zur sogenannten „Lifestyle-Teilzeit“ und der Rolle der Mittelstandsbeauftragten Gitta Connemann (CDU) sieht sich der Vorsitzende des Mittelstandsverbands BVMW, Christoph Ahlhaus, wachsender Kritik ausgesetzt.

Nach der öffentlichen Kritik Ahlhaus` an Connemann stellen sich insgesamt 15 Wirtschaftsverbände in einem Schreiben gegen Ahlhaus. Die „Bild“ zitiert in ihrer Samstagausgabe aus dem Brief, der an den BVMW-Vorsitzenden addressiert ist. Die Verbände äußern darin „große Verwunderung“ über die Kritik an Connemann. Die Rücktrittsforderungen weisen sie ausdrücklich zurück. „Wir schätzen die Arbeit von Gitta Connemann sehr und sehen sie an unserer Seite, um die notwendigen, aber leider ausbleibenden Reformen auf den Weg zu bringen“, heißt es in dem Schreiben.

Die Verbändeallianz betont: „Mit seinem Schreiben spricht der Bundesverband mittelständische Wirtschaft nicht für den deutschen Mittelstand.“ Und weiter: „Die Kritik an der Person der Mittelstandsbeauftragten Gitta Connemann halten wir für falsch und nicht zielführend.“

Das Schreiben haben laut „Bild“ die Geschäftsführer und Präsidenten folgender Verbände unterzeichnet: INSM Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, Bundesverband Deutscher Leasing-Unternehmen, Verband der Unternehmerinnen in Deutschland (VDU), Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen, Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, Handelsverband Deutschland – HDE, Bundesverband der Freien Berufe, Gesamtverband der deutschen Textil- und Modeindustrie, Verband der Deutschen Automobilindustrie (VDA), Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft ZAW, Verband Cosmetic Professional, Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft, Verband der Deutschen Rauchtabakindustrie, Die Familienunternehmer e. V., Gesamtverband der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektroindustrie.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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