Die Landesregierung von Sachsen-Anhalt hat einen neuen Resilienz-Stab eingerichtet, um die Widerstandsfähigkeit des Landes gegenüber Krisen und Katastrophen zu stärken. Das teilte Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) am Dienstag in Magdeburg mit.
Der Stab soll komplexen Risiken wie Extremwetter, Cyberangriffen und hybriden Bedrohungen begegnen.
Der Resilienz-Stab wird von Innenministerin Tamara Zieschang geleitet und ist auf Staatssekretärsebene mit Vertretern aller Ressorts sowie der Staatskanzlei besetzt. Er soll bis zu einmal im Quartal tagen und durch einen Fachausschuss auf Ebene der Abteilungsleitungen vorbereitet werden.
Zudem werden fachliche Unterarbeitsgruppen zu Themenfeldern wie der Resilienz der Gesundheitsversorgung gebildet.
Laut Innenministerin Zieschang müssen Staat und Gesellschaft widerstandsfähiger werden, da neue Bedrohungsformen wie Sabotageakte und Cyberangriffe zunehmen. Kritische Infrastrukturen wie die medizinische Versorgung, Strom- und Wärmeversorgung oder der Personenverkehr seien besonders anfällig.
Bereits die Beeinträchtigung eines Sektors könne zu multiplexen Auswirkungen auf andere Bereiche führen.
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