Umfrage zeigt: Mehrheit der Bundesminister in der Bewertung schlechter als Vorgänger

Knapp ein Jahr nach der Bundestagswahl bewerten die Bundesbürger die meisten Bundesminister und deren Arbeit schlechter als die Vorgänger. Das meldet „Bild“ (Dienstagausgabe) unter Berufung auf eine Umfrage des Instituts Insa.

Danach finden 22 Prozent der Befragten, dass Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) eine bessere Arbeit macht als Vorgänger Olaf Scholz (SPD). 35 Prozent sagen dagegen, Merz mache eine schlechtere Arbeit, 33 Prozent bewerten die Arbeit der beiden in etwa gleich.

Bei Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) sagen 22 Prozent, er macht bessere Arbeit als Vorgänger Christian Lindner (FDP). 25 Prozent halten ihn dagegen für schlechter, 35 Prozent bewerten die Arbeit der beiden als gleich.

Auch Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD), Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD), Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU), Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) und Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) schnitten schlechter ab als deren Vorgänger.

Lediglich die Arbeit von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) sowie Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) bewerten mehr Deutsche besser als schlechter im Vergleich zum Vorgänger.

Für „Bild“ befragte Insa vom 13. bis 16. Februar 2026 insgesamt 1.001 Wahlberechtigte.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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