Mexiko: Schwere Unruhen nach Tod von Kartellboss El Mencho – Dutzende Tote bei Kämpfen

Nach dem Tod von Kartellboss Nemesio Oseguera Cervantes, bekannt als `El Mencho`, sind in Mexiko bei schweren Unruhen etliche Menschen ums Leben gekommen.

Der mexikanische Sicherheitsminister Omar Garcia Harfuch teilte am Montag mit, dass bei den Kämpfen mindestens 25 Mitglieder der Nationalgarde und 30 Kartellmitglieder sowie weitere Justizmitarbeiter und Zivilisten gestorben seien.

Die meisten Blockaden seien inzwischen beseitigt, und es gebe derzeit keine neuen Berichte über weitere Blockaden. Die Hauptverkehrsstraßen seien freigeräumt, und die betroffenen Bereiche stünden unter Kontrolle. Insgesamt wurden laut Harfuch 85 Blockaden in verschiedenen Bundesstaaten gemeldet.

Die mexikanischen Sicherheitskräfte hatten den Anführer des Kartells CJNG am Sonntag während einer versuchten Festnahme im westlichen Bundesstaat Jalisco getötet. Das Kartell reagierte mit massiven Straßenblockaden. In fast einem Dutzend mexikanischer Bundesstaaten brannten Fahrzeuge.

Der Kartellboss war bei einer Razzia in der Stadt Tapalpa verwundet worden und später während des Transports nach Mexiko-Stadt gestorben. Der Bundesstaat Jalisco ist die Basis des Kartells, das für den Handel mit großen Mengen Fentanyl und anderen Drogen in die Vereinigten Staaten bekannt ist. Die US-Regierung unterstützte die mexikanischen Behörden nach eigenen Angaben mit Geheimdienstinformationen bei der Operation.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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