Linken-Chefin Schwerdtner fordert schärfere Investitionskontrollen für gesamten Rüstungssektor

Die Linken-Bundesvorsitzende Ines Schwerdtner hat eine Ausweitung der Kontrollen im Rüstungssektor gefordert.

„Notwendig sind umfassendere Investitionskontrollen im gesamten Rüstungssektor – auch bei Drohnenherstellern und Unternehmen, die nicht als klassische Rüstungsfirmen gelten, aber Rüstungsgüter produzieren“, sagte sie am Mittwoch.

„Die Bundesregierung hat offenbar kein Problem damit, wenn dubiose US-Tech-Milliardäre in deutsche Rüstungsunternehmen investieren und macht mit ihnen Milliardengeschäfte“, so Schwerdtner. Das zeige, dass aus den Erfahrungen der letzten Monate nichts gelernt worden sei.

„Ein Rüstungsprojekt, das einen rechten US-Milliardär mit Nähe zur MAGA-Bewegung noch reicher und einflussreicher macht, erhöht nicht die Sicherheit, sondern verschärft die Unsicherheit in Europa“, kritisierte die Linken-Chefin. „Eines ist klar: Handelte es sich um einen chinesischen Investor, hätte die Bundesregierung das niemals zugelassen. Doch sie bleibt wie so oft auf dem transatlantischen Auge blind.“

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Auftragseingang im Bauhauptgewerbe bleibt unverändert

    Der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe stagniert. Laut am Donnerstag veröffentlichter Zahlen, ist der entsprechende Wert im April gegenüber März kalender- und saisonbereinigt unverändert geblieben. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, nahm dabei…

    Annalena Baerbock kritisiert US-Abkommen mit Iran

    Annalena Baerbock, Präsidentin der UN-Generalversammlung, hat die US-Regierung scharf für ihren Angriff auf den Iran kritisiert. Es sei ein klarer Bruch der UN-Charta gewesen, sagte sie dem „Handelsblatt“. Tausende unschuldige…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert