Warken hält an telefonischer Krankschreibung fest und will Missbrauch eindämmen

Trotz Beschluss auf dem CDU-Parteitag hat Bundesgesundheitsministerin Nina Warken aktuell nicht vor, in der Koalition einen Anlauf zur Abschaffung der telefonischen Krankschreibung zu nehmen.

Für sie gelte der Koalitionsvertrag, sagte sie den Sendern RTL und ntv. Dort sei vorgesehen, den Missbrauch bei der Krankschreibung über Online-Plattformen einzuschränken. Es gebe ein Misstrauen, dass diese Möglichkeit ausgenutzt werde. Da es im Koalitionsvertrag stehe, gehe sie davon aus, dass die SPD dies mitmache, so Warken.

„Da steht ja auch nicht drin, die telefonische Krankschreibung wird abgeschafft, da steht drin, es wird Missbrauch eingedämmt“, fügte die Ministerin hinzu.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Bundestag beschließt Tariftreuegesetz für öffentliche Aufträge

    Der Bundestag hat das umstrittene Tariftreuegesetz auf den Weg gebracht. Es wurde am Donnerstag mit den Stimmen von Union, SPD und Grünen beschlossen. Die AfD stimmte dagegen und die Linke…

    Friedrich Merz zieht positives Fazit nach China-Reise und betont Kooperation trotz Wettbewerbs-Herausforderungen

    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat zum Abschluss seiner China-Reise ein positives Fazit gezogen.„Ich fahre mit tiefen Eindrücken aus diesem Land. Wir haben eine gute Kooperation mit China“, sagte er am…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert