Tankstellen rechnen mit Schlangen und steigenden Preisen wegen Iran-Konflikt

Der Tankstellen-Interessenverband rechnet angesichts des Iran-Krieges in den nächsten Tagen und Wochen mit Schlangen von den Tankstellen. Sprecher Herbert Rabl sagte der „Rheinischen Post“ (Dienstagsausgabe), dass viele Verbraucher bereits ihr Auto volltanken würden „und den Reservekanister gleich noch dazu“. Erste Schlangen an den Tankstellen gebe es bereits.

Rabl sagte weiter, da die Preise für Benzin und Diesel weiter steigen würden, „werden viele Kunden versuchen, den bestehenden Preisvorteil noch mitzunehmen“. Zumal viele Konzerne bereits an der Preisschraube drehten, „obwohl sich das in der Lieferkette noch gar nicht abbildet“, sagte Rabl. „Je größer das Angstpotenzial ist, was da unten am Persischen Golf gerade produziert wird, desto höher werden die Preise an den Tankstellen steigen.“

Rabl sagte weiter: „Einen Engpass sehe ich jetzt noch nicht.“ Zugleich wies der Experte daraufhin, dass die Tankstellen vom Preisanstieg nicht profitieren würden. „Wir haben unsere Verträge, wir kriegen ein bis zwei Cent pro Liter, je nachdem, was ich für einen Vertrag habe.“

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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