Bundeswehr warnt Soldaten vor Angriffen in der Öffentlichkeit und erhöhter Gefährdungslage

Die Sicherheitsabteilung der Bundeswehr hat die Soldaten vor möglichen Angriffen in der Öffentlichkeit gewarnt.

Wegen der angespannten nationalen und internationalen Sicherheitslage sei „ein sensibles Bewusstsein“ gefordert, heißt es in einem aktuellen Rundschreiben, über das der „Spiegel“ berichtet. Speziell Soldaten, die in Uniform mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind, sollen besonders wachsam sein.

Demnach sei es möglich, dass von militärkritischen Teilen der Bevölkerung „eine potenzielle Gefährdung im Rahmen von verbalen und auch physischen Angriffen“ ausgeht. Den Bundeswehr-Soldaten wird geraten, besonders bei Bahnfahrten in Uniform aufmerksam zu sein und jegliche Aggression, egal ob verbal oder physisch, sofort zu melden.

Zudem warnt die Bundeswehr alle Soldaten und Zivilangestellten, dass wegen des Kriegs im Nahen Osten „derzeit in Deutschland eine hohe abstrakte Gefährdung für israelische und amerikanische Staatsbürger und Einrichtungen“ bestehe. Hinweise auf sicherheitsgefährdende Aktivitäten seien umgehend zu melden – dies gelte sowohl für die israelische oder US-Einrichtungen als auch für Bundeswehrkasernen.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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