SPD-Generalsekretär sieht nach Wahlschlappe in Baden-Württemberg keine Konsequenzen für Bundesregierung

SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf sieht nach dem schlechten Abschneiden seiner Partei bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg keine Konsequenzen für die Bundesregierung.

„Wir haben da einen festen Fahrplan“, sagte er dem Fernsehsender Phoenix. „Wir haben große Reformen dieses Jahr vor uns, die müssen wir jetzt auch durchziehen, ungesehen der Landtagswahlen. Da hilft uns niemand auch dabei mit positiven oder negativen Ergebnissen, sondern das ist unsere Pflicht.“

Das Ergebnis der Landtagswahl in Baden-Württemberg müsse man jetzt erst einmal analysieren. 60 Prozent der SPD-Wähler sagten, man kümmere sich mehr um die Arbeitslosen als um die arbeitende Mitte. Dabei habe man erst vergangene Woche das Bürgergeld korrigiert, so Klüssendorf.

„Die Unionswähler haben da noch größere Werte auch der Union gestern mitgegeben. Da sagen 80 Prozent, dass sie finden, dass die Bundesregierung keine gute Arbeit macht. Und trotzdem gewinnen die fünf Prozentpunkte dazu und holen am Ende 30 Prozent“, so der SPD-Generalsekretär. „Also, das ist nicht so einfach, dass man diese Rückschlüsse eins zu eins so gelten lassen kann.“

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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