Linken-Chef van Aken kritisiert US-Erlaubnis für russisches Öl und Merz Auftritt bei Trump

Jan van Aken, Parteivorsitzender der Linken, hält es für ein „doppelt falsches Signal“, dass die US-Regierung für die nächsten 30 Tage den Verkauf von auf See befindlichem russischen Erdöl erlaubt.

„Er selbst führt einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg, bombardiert den Iran. Dann gehen die Ölpreise durch die Decke. Ja und dann? Dann sagt er im Grunde genommen: Der völkerrechtswidrige Angriffskrieg Russlands ist uns egal. Die dürfen jetzt ihr Öl verkaufen. Was ist denn das für ein Zeichen an die Welt“, sagte van Aken am Freitag den Sendern RTL und ntv.

Das hieße, so van Aken weiter, es gelte das Recht des Stärkeren. „Wer die Kraft hat, wer die Macht hat, der darf andere Länder bombardieren. Also aus meiner Sicht geht das genau in die falsche Richtung.“

Weiterhin kritisiert der Linken-Chef den Umgang von Kanzler Friedrich Merz (CDU) mit US-Präsident Donald Trump. „Ich finde die Figur, die Friedrich Merz da gemacht hat, als er die letzten Tage im Weißen Haus war, war ja nur noch peinlich. Der Trump, der hetzt gegen andere EU-Staaten, gegen Spanien, und Friedrich Merz sitzt bei Donald Trump auf dem Schoß, lächelt dazu und nickt. Das geht überhaupt nicht.“

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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