Bund will Magnetschwebebahn im Nahverkehr fördern – Chance für Transrapid-Technologie

Nach dem Scheitern des Transrapids 2008 will Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) der Magnetschwebebahn in Deutschland zu einer neuen Chance verhelfen. Künftig sollen neue und modernere Bahnen vom Bund gefördert werden und in Konkurrenz zu U- oder Straßenbahnen im Nahverkehr zur Anwendung kommen, berichtet die „Rheinische Post“ (Samstagausgabe).

Die Technologie sei „eine verfügbare und konkurrenzfähige Alternative zu klassischen spurgeführten Verkehrssystemen“, sagte ein Sprecher Schnieders der Zeitung. „Besonders unter schwierigen topografischen Rahmenbedingungen gibt es gegenüber den anderen Systemen Vorteile.“ Das sei auch das Ergebnis einer Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2021 gewesen, die der damalige Minister Andreas Scheuer (CSU) in Auftrag gegeben hatte.

Laut Ministerium befindet sich zur Umsetzung der Pläne derzeit die Öffnung des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) innerhalb der Bundesregierung in der Abstimmung, um wie im Koalitionsvertrag vereinbart, „innovative Ansätze wie zum Beispiel Magnetschwebebahnen“ fördern zu können. Im Rahmen des Gesetzes können Infrastrukturprojekte des ÖPNV anteilig bis zu 90 Prozent mit Bundesfinanzhilfen finanziert werden. Laut Ressort stehen dafür in diesem Jahr rund zwei Milliarden Euro zur Verfügung.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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