DAX legt kräftig zu: Index steigt um 2,7 Prozent trotz geopolitischer Unsicherheiten im Nahen Osten

Am Mittwoch hat der Dax kräftig zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 23.299 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 2,7 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem sehr freundlichen Start blieb der Dax stabil im Plus.

„Die Indizes in New York starten einen weiteren Tag in Folge im Plus, womit die positive Dynamik seit Wochenbeginn erhalten bleibt“, kommentierte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. „Gleichwohl ist nicht wirklich klar, wie sich die kommenden Tage im Nahen Osten und damit auch an der Börse entwickeln werden. Die Ansage von US-Präsident Trump, dass der Krieg im Iran in den kommenden zwei Wochen beendet sein wird, lässt erneut viel Raum für Spekulationen.“

Seiner Ansicht nach sei von einer diplomatischen Lösung bis zu einer weiteren Eskalation und dem Einsatz von Bodentruppen im Iran alles möglich, so Lipkow. „Mit dem Verlauf des Krieges und den Timelines hat sich die US-Regierung seit Anfang März des Öfteren geirrt. Viele Marktteilnehmer bleiben deshalb vorsichtig, positionieren sich weiterhin im Brent-Crude-Öl und kaufen die Edelmetalle Gold und Silber.“

Bis kurz vor Handelsschluss standen die Papiere von Rheinmetall an der Spitze der Frankfurter Kursliste. Das Schlusslicht bildeten die BASF-Aktien.

Unterdessen sank der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Mai kostete 48 Euro und damit sechs Prozent weniger als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund neun bis zwölf Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Der Ölpreis sank ebenfalls stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 101,70 US-Dollar, das waren 228 Cent oder 2,2 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochnachmittag stärker: Ein Euro kostete 1,1608 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8615 Euro zu haben.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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