Die Zahl der Baugenehmigungen für Neubauten und Baumaßnahmen im Hochbau ist in Sachsen-Anhalt im vergangenen Jahr weiter gesunken. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, wurden 2025 insgesamt 2.600 Genehmigungen erteilt, was einem Rückgang von 6,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Der Abwärtstrend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt, im vierten Quartal gab es sogar Zuwächse.
Im Wohnungsbau wurden 1.805 Vorhaben genehmigt, in denen 2.662 neue Wohnungen entstehen sollen. Dies bedeutet einen Rückgang um 9,4 Prozent bei den Vorhaben und 14,8 Prozent bei den geplanten Wohnungen.
Rund 82 Prozent der Bauherren waren private Haushalte. Im Bereich der Nichtwohngebäude blieb die Zahl der genehmigten Vorhaben mit 795 nahezu stabil, die geplante Nutzfläche stieg jedoch deutlich um 26,8 Prozent auf 824.190 Quadratmeter.
Besonders gefragt waren nichtlandwirtschaftliche Betriebsgebäude wie Fabrik- oder Handelsgebäude, von denen 525 genehmigt wurden.
Bürogebäude oder Anstaltsbauten spielten eine untergeordnete Rolle. Unternehmen stellten etwa die Hälfte aller Bauherren in diesem Segment.
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