Börsen uneinheitlich: Nasdaq steigt, Dow fällt leicht – Trump attackiert Fed-Chef Powell

Die US-Börsen haben sich am Mittwoch uneinheitlich gezeigt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 48.464 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,2 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 7.023 Punkten 0,8 Prozent im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 26.205 Punkten 1,4 Prozent im Plus.

US-Präsident Donald Trump hat am Mittwoch erneut dem Chef der US-Zentralbank Federal Reserve, Jerome Powell, gedroht. Er müsse ihn feuern, wenn Powell die Fed nach Ende seiner Amtszeit nicht verlasse, sagte Trump. Powells Zeit als Fed-Chef endet turnusgemäß am 15. Mai. Falls bis dahin allerdings kein Nachfolger gefunden ist, wäre es üblich, dass Powell vorübergehend das Amt weiterführt.

Trumps Wunschkandidat für den Posten, Kevin Warsh, muss derzeit noch vom Bankenausschuss des Senats und dem gesamten Senat bestätigt werden. Doch der republikanische Abgeordnete Thom Tillis will die Personalie im Ausschuss erst bestätigen, wenn das US-Justizministerium die Ermittlungen gegen Powell fallen lässt, um die für die Preisstabilität wichtige Unabhängigkeit der Zentralbank zu gewährleisten.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochabend etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1798 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8476 Euro zu haben.

Der Goldpreis zeigte sich schwächer, am Abend wurden für eine Feinunze 4.794 US-Dollar gezahlt (-1,0 Prozent). Das entspricht einem Preis von 130,65 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen leicht: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 94,91 US-Dollar, das waren 12 Cent oder 0,1 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Linke fordert Grundsatzdebatte über Verbeamtung vor dem Hintergrund geplanter Besoldungserhöhungen

    Angesichts der geplanten höheren Besoldung von Beamten des Bundes fordert die Linke eine generelle Debatte um Verbeamtungen.Man müsse „die grundsätzliche Frage stellen, in welchen Bereichen das Berufsbeamtentum notwendig ist, auch…

    SPD und Grüne fordern Streichung von Schwarzfahren aus dem Strafrecht

    Die SPD erhöht den Druck auf die Union, das Schwarzfahren aus dem Strafrecht zu streichen. „Für uns ist klar: Wer Bürokratieentlastung ernst nimmt, der sollte auch sagen: Paragraf 265a StGB…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert