KNDS sucht Standorte und Personal für Boxer-Produktion

Der Panzerhersteller KNDS Deutschland sieht Bedarf an zusätzlichen Standorten und Beschäftigten, insbesondere für die Produktion des Radpanzers „Boxer“. „Wir werden noch zusätzliche industrielle Kapazität für die Produktion des Boxers benötigen“, sagte Florian Hohenwarter, Chef von KNDS Deutschland, dem „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe).

Neue Werke auf der grünen Wiese seien zu langsam, daher suche man gezielt bestehende Standorte mit erfahrenen Teams. „Eine eingespielte Mannschaft, etwa aus der Autoindustrie, wäre ideal.“ Dazu sei KNDS bereits in Gesprächen. Bis Ende des Jahrzehnts solle die Belegschaft „weltweit verdoppelt“ werden, sagte Hohenwarter. Derzeit hat KNDS 11.500 Beschäftigte.

KNDS hat am Mittwoch mit der Serienproduktion des „Boxers“ in München begonnen. Das Unternehmen erwartet in den kommenden Monaten eine Großbestellung über mehrere tausend Fahrzeuge der Bundeswehr. Um die Aufträge abarbeiten zu können, soll der Autozulieferer Dräxlmaier in die Produktion des Boxers eng eingebunden werden, hieß es.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Aleph Alpha fusioniert mit Cohere: Neue KI-Allianz als Alternative zu US-Konzernen

    Die Heidelberger KI-Firma Aleph Alpha wird Teil der kanadischen Firma Cohere.Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) bestätigte am Freitag einen entsprechenden Bericht des „Handelsblatts“ bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Unternehmensvertretern sowie dem…

    Gesundheitskommission lobt und kritisiert Warkens Sparprogramm: Risiko durch höhere Beitragsbemessungsgrenze

    Aus der Finanzkommission Gesundheit kommt Lob, aber auch Kritik an Gesundheitsministerin Nina Warkens (CDU) Sparprogramm.Insgesamt habe die Ministerin viele Vorschläge des Expertengremiums übernommen. Das halte er „zunächst einmal für erfreulich“,…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert