Am Dienstag hat eine Streife der Bundespolizei am Hauptbahnhof Magdeburg einen 43-jährigen Deutschen kontrolliert. Dabei stellten die Beamten fest, dass gegen den Mann ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Berlin vorlag, wie die Bundespolizeiinspektion Magdeburg mitteilte.
Der Haftbefehl erging im März dieses Jahres, nachdem der 43-Jährige einen Teil einer Geldstrafe nicht beglichen hatte und sich zudem unbekannten Aufenthalts befand.
Das Amtsgericht Tiergarten hatte ihn bereits 2022 wegen Erschleichens von Leistungen zu einer Geldstrafe von 1.200 Euro oder ersatzweise zu 80 Tagen Freiheitsstrafe verurteilt.
Die Bundespolizisten nahmen den Mann fest und brachten ihn in die Diensträume am Hauptbahnhof. Nachdem sie die Schwester des Festgenommenen kontaktiert hatten, erschien diese und zahlte den offenen Betrag von 720 Euro.
Damit ersparte sie ihrem Bruder die verbleibenden 48 Tage Ersatzfreiheitsstrafe. Die Beamten informierten anschließend die ausschreibende Behörde über den Vollzug des Haftbefehls.
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