CSU-Politiker Dorn verteidigt Steuerentlastungen für höhere Einkommen und kritisiert SPD

Der CSU-Politiker Florian Dorn hat die Kritik der SPD an seinem Steuerkonzept zurückgewiesen und die geplanten Entlastungen auch für höhere Einkommen verteidigt.

„Das zeigt für mich, dass es bei der SPD ein anderes Bild davon gibt, wo die Mittelschicht beginnt und endet“, sagte Dorn dem Wirtschaftsmagazin „Capital“ am Mittwoch. „Wenn wir die breite arbeitende Mitte entlasten wollen, müssen daher auch Einkommen einbezogen werden, die heute oft schon als `Besserverdiener` gelten.“

Die Mittelschicht reiche heute „deutlich weiter nach oben, je nach Definition teilweise bis in die oberen fünf Prozent der Einkommen“, so Dorn. Zudem trügen die oberen zehn Prozent „knapp 60 Prozent der Steuern“. Dorn verwies zugleich darauf, dass der Reichensteuersatz leicht angehoben werden und künftig früher greifen soll: Statt wie bisher erst ab einem zu versteuernden Einkommen von rund 278.000 Euro soll der Steuersatz seiner Ansicht nach bereits ab 210.000 Euro fällig werden.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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