Der Freistaat hat den Zweckverband Verkehrsverbund Ostsachsen (ZVVO) mit einer Million Euro bei der Entwurfs- und Genehmigungsplanung der Ladeinfrastruktur für Oberleitungs-/Batterie-Hybrid-Fahrzeuge unterstützt. Dies teilte das sächsische Verkehrsministerium am Donnerstag mit.
Die Förderung soll die Voraussetzungen schaffen, damit der Schienenpersonennahverkehr im Raum Dresden auf mehreren nicht oder nur teilweise elektrifizierten Strecken mit batterieelektrischen Zügen betrieben werden kann.
Sachsens Staatsministerin für Infrastruktur Regina Kraushaar (CDU) sagte, dass die Entscheidung des ZVVO, auf klimafreundliche Züge ohne Dieselantrieb zu setzen, unterstützenswert sei. Mit der Finanzierung der Planung für die entsprechende Infrastruktur werde die Grundlage geschaffen, damit batteriebetriebene Züge im Raum Dresden zuverlässig laden können.
Der ZVVO plant, ab Ende 2031 SPNV-Leistungen auf fünf Strecken neu zu vergeben und dabei künftig BEMU-Fahrzeuge einzusetzen.
Die Gesamtplanungskosten für die Leistungsphasen 3 und 4 belaufen sich auf rund fünf Millionen Euro. Die Vorplanung ist bereits abgeschlossen, und die weitere Planung erfolgt in Abstimmung mit der DB InfraGO AG.
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