Heizungsgesetz: Städtetag fordert Hilfen von Bund und Ländern und kritisiert Vorgehensweise

Der Deutsche Städtetag kritisiert die Vorgehensweise der Bundesregierung beim Heizungsgesetz und fordert Unterstützung von Bund und Ländern.

„Wir hätten uns viel früher Klarheit gewünscht“, sagte Hauptgeschäftsführer Christian Schuchardt dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Schließlich habe der Bund den Großstädten vorgegeben, bis Ende Juli Wärmepläne zu erstellen. Viele Städte befänden sich auf der Zielgeraden. Schuchardt bezog sich damit auf Äußerungen eines Sprechers des Bundeswirtschaftsministeriums am Mittwoch, wonach Städte dafür nun doch vier Monate mehr Zeit bekommen.

Wenn man den Blick nun nach vorne richte, brauche man für die Umsetzung der Wärmewende vor allem Planungssicherheit, fügte Schuchardt hinzu. Allein könnten die Städte und Versorger die anstehenden Investitionen aber nicht stemmen. Er schlug vor, den Deutschlandfonds der Bundesregierung auf die Wärmewende auszurichten. „Die Länder müssen in ihren Bereichen gleichfalls zur Risikoabsicherung beitragen vor dem Hintergrund der unterschiedlichen Investitionskraft der Städte“, so Schuchardt.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Dax startet leicht im Minus trotz neuer KI-Euphorie

    Der Dax ist am Dienstag mit leichten Verlusten in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.520 Punkten berechnet und damit 0,2 Prozent unter XX dem…

    Juso-Chef Türmer stimmt Merz zu: Zweigliedriges Krankenkassensystem ist ein Gerechtigkeitsproblem

    Juso-Chef Philipp Türmer hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zugestimmt, dass die Ungleichbehandlung von privat und gesetzlich Versicherten ein Gerechtigkeitsproblem ist. „Das sage ich ja nicht so häufig. Aber ich muss…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert