Im vergangenen Jahr sind in den Krankenhäusern Sachsen-Anhalts 8.696 Menschen aufgrund eines Schlaganfalls behandelt worden. Das hat das Statistische Landesamt anlässlich des Tages gegen den Schlaganfall am 10. Mai mitgeteilt.
Demnach wurden 4.020 Frauen und 4.676 Männer vollstationär in den 44 Krankenhäusern des Landes versorgt.
Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko für einen Schlaganfall überproportional an: 4.447 Patienten (51 Prozent) waren älter als 75 Jahre, 3.761 (43 Prozent) zwischen 50 und 75 Jahren und 488 (sechs Prozent) jünger als 50 Jahre.
Unabhängig vom Alter der Betroffenen ist eine schnellstmögliche Behandlung in einem Krankenhaus notwendig. Laut den Statistikern erreichen innerhalb von 15 Minuten 96 Prozent der Bewohner der beiden Großstädte ein Krankenhaus mit einer neurologischen Fachabteilung.
In den Mittelstädten sind es 42 Prozent, in größeren Kleinstädten 17 Prozent und in kleinen Kleinstädten oder Landgemeinden 13 Prozent der Bevölkerung.
Foto: via dts Nachrichtenagentur
