Linke fordert mehr Erinnerungskultur zum 8. Mai in Sachsen

Die sächsische Linke hat zum zweiten Mal den 8. Mai als offiziellen Gedenktag in Sachsen begangen und fordert eine Stärkung der Erinnerungskultur. Das teilten die Landesvorsitzenden Anja Eichhorn und Marco Böhme sowie die Fraktionsvorsitzende Susanne Schaper am Donnerstag mit.

Der Tag der Befreiung müsse mit Leben erfüllt werden und dürfe kein bloßes Ritual bleiben, erklärten die Politiker.

Man dürfe nie vergessen, dass im Tag der Befreiung das Echo von Millionen vernichteter Leben widerhalle. Der Dank gelte allen Soldaten der Anti-Hitler-Koalition, insbesondere der Roten Armee, sowie den Widerstandskämpfern in den besetzten Ländern und in Deutschland.

Sachsen brauche nicht weniger, sondern mehr Erinnerung, da die Zahl der Überlebenden schwinde.

Wer die Erinnerung einschränke, gefährde die demokratische Bildung künftiger Generationen. Gedenkorte müssten sicher finanziert und zeitgemäß ausgestattet werden.

Die extreme Rechte dürfe niemals wieder Einfluss auf die Gesetzgebung bekommen, so die Linke.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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