Arbeitsministerin Bas: Keine Einwanderung in Sozialsysteme, aber härteres Vorgehen gegen Missbrauch

Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) weist die Behauptung einer Einwanderung in die Sozialsysteme zurück.

„Nein, das ist keine Einwanderung. Was wir bekämpfen müssen – und das mache ich sehr akribisch, weil ich bin aus einer Stadt wie Duisburg, ich kenne die Probleme – das ist der Sozialleistungsmissbrauch, und das ist kein Kavaliersdelikt. Da bin ich auch sehr strikt und hart“, sagte Bas am Freitag den Sendern RTL und ntv. Dagegen seien auch erste Maßnahmen wie die Finanzkontrolle Schwarzarbeit umgesetzt worden.

„Aber auf der einen Seite kommen die Leute zu uns, weil sie ein besseres Leben haben wollen. Oder sie fliehen aus Krieg und Verfolgung und nicht, weil sie jetzt einen Sozialleistungskatalog in der Hand haben und sagen: `Oh, das finde ich aber super, da komme ich jetzt nach Deutschland`“, so Bas.

Ihre Aussage sei sehr verkürzt wiedergegeben worden, es sei ihr um Fachkräfte gegangen. „Und was jetzt übriggeblieben ist, ist immer diese Pauschalierung: `Die kommen alle nur, um in unsere Sozialsysteme einzuwandern`. Das ist verkürzt und ist auch nicht gerecht den Menschen gegenüber, die hier fleißig sind“, so Bas.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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