BSW-Fraktion lehnt AfD-Antrag zur Schuldenbremse ab

Die BSW-Fraktion hat den Antrag der AfD zur Einführung einer Schuldenbremse auf Landesebene zurückgewiesen. Uta Knebel, finanzpolitische Sprecherin der BSW-Fraktion im Sächsischen Landtag, betonte, dass die von der AfD geforderte absolute Schuldenbremse nicht nur finanzpolitisch kurzsichtig sei, sondern auch eine gefährliche Perspektive für die Zukunft Sachsens darstelle.

Die AfD fordert in ihrem Antrag den Verzicht auf die neu geschaffenen Kreditspielräume des Bundes, die 0,35 Prozent des Bruttoinlandsprodukts ausmachen.

Knebel wies darauf hin, dass eine Generation, der zwar ein schuldenfreier Haushalt hinterlassen wird, gleichzeitig eine marode Infrastruktur und kaputte Schulen erben wird, nicht als reich angesehen werden kann. Der Investitionsstau im Freistaat sei einer verdeckten Verschuldung gleichzusetzen, die die nachfolgenden Generationen belasten werde.

Knebel kritisierte die Sparpolitik der AfD und nannte den Einsturz der Dresdner Carolabrücke im September 2024 als Beispiel für die Folgen einer verfehlten Finanzpolitik.

Sie forderte massive Vorab-Investitionen in die Infrastruktur, um die Zukunft Sachsens und die Lebensqualität kommender Generationen zu sichern

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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