Dax startet an Christi Himmelfahrt mit Plus von 1,1 Prozent – US-Arbeitsmarktdaten im Fokus

Der Dax ist an Christi Himmelfahrt freundlich in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.395 Punkten berechnet, 1,1 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag.

„Der Handel in Asien verlief ruhig und unprätentiös“, sagte Marktanalyst Andreas Lipkow. „Das Treffen zwischen dem US-Präsidenten Trump und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping stand im Fokus des Handelsgeschehens. Im Vorfeld war nicht klar gewesen, ob es zwischen den beiden Politikern zu größeren Meinungsverschiedenheiten kommen würde, da sich die geopolitische Gemengelage in den letzten Jahren massiv verändert hatte und jüngst der Krieg im Iran zum internationalen Reizthema geworden ist.“

„Der Handel in Deutschland dürfte in eher ruhigen Kursbahnen verlaufen und lediglich von den Handelsimpulsen heute Nachmittag aus den USA geprägt sein. Auf der Tagesagenda stehen insbesondere die US-Arbeitsmarktdaten und die Importpreise im Blickpunkt. Zusätzlich werden die US-Importpreise und die Einzelhandelsumsätze auf Interesse stoßen“, sagte Lipkow.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagmorgen etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1711 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8539 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte profitieren, am Morgen wurden für eine Feinunze 4.706 US-Dollar gezahlt (+0,4 Prozent). Das entspricht einem Preis von 129,19 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 106,10 US-Dollar, das waren 44 Cent oder 0,4 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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