Ein 78-jähriger Mann aus Lugau ist Opfer eines Online-Anlagebetrugs geworden und hat dabei mehr als 35.000 Euro verloren. Das teilte die Polizeidirektion Chemnitz mit.
Der Senior war vor mehreren Wochen im Internet auf ein vermeintliches Aktienanlagemodell gestoßen, bei dem ihm hohe Renditen in Aussicht gestellt wurden.
Daraufhin überwies er rund 12.000 Euro auf ein Konto in Italien. Als er sich seine angeblichen Gewinne auszahlen lassen wollte, forderten die Betrüger weitere 23.000 Euro als angebliche Steuervorauszahlung.
Erst als die Täter weitere Gebühren in Höhe von mehreren tausend Euro verlangten, erkannte der Mann den Betrug.
Sein investiertes Geld war zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht mehr verfügbar. Die Ermittlungen des Kriminaldienstes des Polizeireviers Stollberg wegen Betruges laufen seit dem 12. Mai.
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