Die Landesregierung von Sachsen-Anhalt hat eine positive Bilanz des Modellprojekts „Kooperation im kommunalen Bildungsmanagement“ gezogen. Das teilte die Staatskanzlei am Dienstag in Magdeburg mit. Über drei Jahre haben das Land sowie die Modellkommunen Halle (Saale), Landkreis Börde und Burgenlandkreis neue Wege der Zusammenarbeit erprobt.
Ziel des Projekts war es, die Kooperation zwischen Land und Kommunen im Bildungsbereich zu vertiefen und die Bildungslandschaften vor Ort strategisch weiterzuentwickeln.
Im Fokus standen unter anderem die Abstimmung von Bildungsangeboten, datenbasierte Planung und die bedarfsgerechte Ausrichtung. Begleitet wurde der Prozess durch die Regionale Entwicklungsagentur für kommunales Bildungsmanagement Mitteldeutschland (REAB).
Der Abschlussbericht enthält konkrete Handlungsempfehlungen für die Zukunft.
Dazu zählen die Etablierung eines dauerhaften Austauschformats zwischen Land und Kommunen, die Weiterentwicklung datenbasierter Steuerungsinstrumente sowie der Ausbau personeller Ressourcen im kommunalen Bildungsmanagement. Bildungsminister Jan Riedel würdigte das Engagement aller Beteiligten und sprach von einer „vertrauensvollen Zusammenarbeit“.
Das Projekt wurde im Koalitionsvertrag verankert und ohne zusätzliche finanzielle Mittel umgesetzt.
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