Die Landesdirektion Sachsen hat rund 57,8 Millionen Euro Fördermittel für den Glasfaserausbau im Landkreis Meißen bewilligt. Das hat die Behörde am Mittwoch mitgeteilt.
Mit dem Geld sollen insgesamt 7.907 Adresspunkte an das schnelle Internet angeschlossen werden, darunter knapp 7.000 Haushalte sowie mehr als 900 Einrichtungen wie Schulen, Unternehmen und medizinische Versorgungseinrichtungen.
Künftig stehen in dem Ausbaugebiet Bandbreiten von mindestens einem Gigabit pro Sekunde zur Verfügung. Zum Einsatz kommt die Technologie „Fiber to the Building“, bei der die Glasfaserleitung direkt bis in die Gebäude verlegt wird.
Die Gesamtkosten des Vorhabens belaufen sich auf rund 115,6 Millionen Euro. Neben den Landesmitteln fließen auch Fördermittel des Bundes in gleicher Höhe.
Im Rahmen der Maßnahme werden rund 687 Kilometer Tiefbauarbeiten durchgeführt.
Zudem entstehen mehr als 4.000 Kilometer neue Glasfaserkabel und rund 1.467 Kilometer Leerrohre. Das Projekt soll spätestens 2028 abgeschlossen sein
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