AfD-Chef Chrupalla weist Kritik von Bardella zurück

AfD-Chef Tino Chrupalla hat den Vorsitzenden des rechten französischen Rassemblement National, Jordan Bardella, für dessen AfD-Schelte kritisiert. „Herr Bardella soll erst mal Präsident werden“ statt sich „an den Hals von Friedrich Merz“ zu werfen, sagte er dem TV-Sender „Welt“.

In der FAZ hatte Bardella Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) einen Freund genannt und sich von der AfD distanziert. Chrupalla sagte, er sehe trotz der Kritik viele Gemeinsamkeiten mit der Partei von Jordan Bardella. „Auch diese Partei, Rassemblement National, wird als rechtsextrem geframed in Frankreich. Also das ist doch kein Unterschied.“

Insgesamt halte er eine „eine Einmischung von anderen Parteien vom Ausland, noch dazu in unser Land, für höchst problematisch“, so Chrupalla. Das gelte nicht nur für Bardella, sondern auch für die italienische Fratelli d`Italia von Giorgia Meloni. „Das machen wir nicht. Und ich denke, da fehlen auch die Kenntnisse, zumindest auch vom Rassemblement National, auch von Frau Meloni. Wir haben gute Kontakte nach Italien, auch nach Frankreich, übrigens auch zum Rassemblement National. Wir haben auch eine Fraktion in Brüssel, wie Sie wissen, mit anderen Franzosen.“ Also von daher wisse man sehr wohl, für was die AfD stehe, für was man auch einstehe. „Und wir arbeiten auch dort auch abstimmungsmäßig – und das gab es ja schon in Brüssel häufiger in der Vergangenheit – sehr gut zusammen.“

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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