Rentenkommission-Vorsitzende Janda dementiert Bericht über Einigung

Die Co-Vorsitzende der Renten-Kommission, Constanze Janda, hat einen Bericht der „Bild“ dementiert, demzufolge sich die Kommission auf weitreichende Reformvorschläge geeinigt habe. „Die Kommission wird ihre Arbeit erst Ende Juni abschließen, sodass zurzeit noch keine Empfehlungen fertig entschieden sind“, sagte Janda dem „Tagesspiegel“.

Die „Bild“ hatte hingegen berichtet, es gebe eine Einigung unter anderem darauf, das Renteneintrittsalter langfristig auf 70 Jahre anzuheben und das Rentenniveau auf 46 Prozent abzusenken.

Von Anfang an hatte die Kommission strikte Vertraulichkeit vereinbart. Diese Vereinbarung hatte bis jetzt auch sehr weitgehend gehalten. Die Kommission arbeitet derzeit unter enorm hohem Druck, mit zahlreichen Sitzungen – teils virtuell, teils vor Ort in Berlin im Arbeitsministerium. Ende Juni soll ein Bericht mit geeinten Empfehlungen fertig sein. In Arbeitsgruppen wird zu verschiedenen Themen recherchiert und verhandelt, Fachleute werden angehört.

In der Kommission und ihrem Umfeld wird der Bericht der „Bild“ laut „Tagesspiegel“ als gezielte Indiskretion gewertet, die zum Ziel haben könnte, Stimmung in eine bestimmte Richtung zu machen und Erwartungsdruck zu erzeugen.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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