In den Morgenstunden des gestrigen Donnerstags hat die Bundespolizei einen Kabel- beziehungsweise Buntmetalldiebstahl auf der Bahnstrecke Görlitz-Cottbus im Bereich Charlottenhof verhindert. Die Einsatzkräfte wurden über eine Signalstörung informiert und konnten den Tatort schnell lokalisieren, wo Unbekannte bereits versucht hatten, Signalkabel aus den Kabelschächten der Deutschen Bahn zu entwenden.
In der Nähe des Tatorts entdeckten die Beamten ein Fahrzeug mit gefälschten Görlitzer Kennzeichen.
Im Rahmen der anschließenden Fahndung, die durch einen Polizeihubschrauber und einen Hundeführer der Landespolizei Sachsen unterstützt wurde, konnten zwei mutmaßliche Tatverdächtige festgenommen werden. Es handelt sich um einen 25-jährigen und einen 29-jährigen polnischen Staatsangehörigen, deren Aussehen mit der von Zeugen abgegebenen Beschreibung übereinstimmte.
Eine der festgenommenen Personen erlitt während des Einsatzes einen Kreislaufstillstand.
Die Einsatzkräfte leisteten Erste Hilfe und übergaben die Person an den alarmierten Rettungsdienst. Nach der Feststellung der Gewahrsamsfähigkeit durch einen Arzt wurde die Person in die Dienststelle verbracht.
Gegen beide Verdächtigen wurde ein Strafverfahren wegen besonders schweren Diebstahls eingeleitet, und die Tatvorwürfe wurden um Urkundenfälschung sowie Fahren ohne gültigen Versicherungsschutz erweitert. Das Amtsgericht Görlitz hat auf Antrag der Bundespolizei Untersuchungshaft angeordnet.
Foto: Bundespolizei via dts Nachrichtenagentur

