BDA-Präsident Dulger: KI-Potenzial in Schulen wird bislang verschenkt

Die Arbeitgeber fordern von Bund und Ländern klare und verlässliche Rahmenbedingungen für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Bildung.

Das geht aus einem Positionspapier der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) hervor, über welches das „Handelsblatt“ berichtet. „Bildungsverwaltungen sollten rechtliche Vorgaben klären, praxistauglich ausgestalten und Bildungseinrichtungen Orientierung für den sicheren Einsatz von KI geben“, heißt es darin.

Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger sagte dem „Handelsblatt“, wer an alten Strukturen festhalte, verhindere Innovation im Klassenzimmer. KI könne Lernen individueller machen und Lehrkräfte entlasten. „Dieses Potenzial lassen wir bislang liegen“, beklagte Dulger. Dabei entscheide KI künftig mit über die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands.

Der BDA-Präsident fordert Rechtssicherheit bei Haftung und Datenschutz, eine verlässliche digitale Infrastruktur sowie verbindliche KI-Kompetenzen für Lehrkräfte und Lernende. „Gleichzeitig müssen Bildungsverwaltungen und Schulen den Mut haben, KI im Alltag zu ermöglichen, statt sie auszubremsen“, mahnte Dulger. Auch Prüfungen und Bewertungssysteme müssten zur Realität von KI passen.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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